Übungsberichte 2013

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Übung Nr. 3 07.09.2013

Erfolgreiche Hauptübung 2013

Letzten Samstag fand die Feuerwehr Arlesheim Hauptübung 2013 unter dem Motto "Feuerwehr zum Mitmachen und Ausprobieren für Jung und Alt" statt.
Den vielen begeisterten Rückmeldungen dürfen wir entnehmen, dass diese Übung bei allen sehr gut angekommen ist.
Alle Posten wie "Feuerwehrauto mitfahren", "Mit dem Hubretter in die Lüfte schweben" - Vielen Dank an die Feuerwehr Muttenz -, "Heben von schweren Lasten", "Ziehen von Seifenkisten mit dem Habegger", "Löschen eines Fettbrandes mit Löschdecke", "Unter Atemschutz mit der Wärmebildkamera", "Sanitätsauto & Reanimation" - herzlichen Dank an die Sanität Käch -, "Kids-Parcours mit Wassersaugern" und auch das "Kinderschminken" sorgen für leuchtende Kinderaugen und manch staunende und interessierte Erwachsene.
Das Entenrennen über die Wasserrinne mit Wasserrad in den Teich war ein weiteres Highlight des Nachmittags wo die Besucher sehen konnten, wie und was die Feuerwehr alles mit ihrem Werkzeug und dem Material aufbauen kann.
Unser Popcornstand kam mit über 200 Portionen fast an seine Grenzen und die Mohrenkopfschleuder hatte nach 120 Auslösungen ausgeschleudert und über 100 Erinnerungsbilder von Kindern in Feuerwehrjacke & Helm wurden ausgedruckt, doch auch der gemütliche Teil mit Grill und Bar kam auch nicht zu kurz.

Danke auch an unsere Gäste: Eine solche Hauptübung klappt nicht ohne die Beteiligung der Bevölkerung und so hatten wir alle Freude an einem rundum gelungenen Nachmittag.

Leider war er viel zu schnell zu Ende...

 
Übung Nr. 2 17.08.2013

Mit Sicherheit ans Ziel

(il) FW-Münchenstein und FW-Arlesheim beim gemeinsamen Fahrsicherheitstraining

Wieder ein Samstag, an dem man als Feuerwehrmann und C1 Fahrer nicht ausschlafen durfte. Denn es ging schon kurz nach 6:00 Uhr mit einem Teil unserer Fahrzeuge (HLF, Modul & Airbus) und einem Fahrzeug (ULF) inkl. Besatzung der Nachbarortsfeuerwehr Münchenstein zum TCS Fahrsicherheitstraining nach Hinwil.
Dort angekommen gab es erst mal mit dem LKW C1 Aufbaukurs einen kurzen Theorieblock.
Danach wurde schnell die reine Theorie verlassen und diese in die Praxis umgesetzt. Jeder erkannte schnell, dass es gar nicht so einfach ist, die Brems-, Lenk- und Ausweichübungen auf dem Parcours fehlerfrei zu meistern.

Natürlich gab es pro Übung mehrere Durchgänge in denen man sein Können steigern konnte. Regelmässig wurden die Fahrzeuge gewechselt, damit jeder einen Eindruck gewinnen konnte wie unterschiedlich sich die Fahrzeuge verhalten.
Beim gemeinsamen Mittagessen konnten wir die ersten gelernten Erfahrungen und Eindrücke gegenseitig austauschen. Danach wurden die Herausforderungen der Fahrer aber auch der Fahrzeuge noch unter anderem mit einer langen und schnelleren Rundstrecke mit vier unterschiedlichen Aufgaben erhöht: Fahren im Kreisel auf einem Rutschbelag, Ausweichen auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen, aber auch Bremsen und Ausweichen im Gefälle vor Hindernissen und eine Slalomstrecke. Der ein und andere von uns kam an die physikalischen Grenzen der Fahrzeuge und seiner bzw. deren Reaktionszeiten.
Das Resümee des Tages war: „Langsamer ist oft sicherer und bremsen ist nie verkehrt“. So ging dann der Fahrsicherheitstrainingstag doch wieder „wie im Fluge“ vorbei und das frühe Aufstehen hatte sich für alle gelohnt.

 
Übung Nr. 1 27.04.2013

4 x Vollgas

(am) Frohe Weihnachten? Von wegen! Inzwischen haben wir schon April und im 2013 ist bereits einiges passiert! Tut uns sehr leid, dass unsere Homepage das nicht mitbekommen hat. Hier kommt aber nun unser erster Bericht. Viel Spass!

Endlich war es mal wieder so weit: Wir besuchten die International Fire Academy (ifa) in Balsthal. Mit einem Unterschied: Bisher haben die meisten von uns das ifa im Rahmen eines Kurses besucht. Diesmal war die gesamte Feuerwehr Arlesheim dort bzw. diejenigen, die am Samstagmorgen um 10.30 Uhr zum Antreten erschienen. Die erlebten einen Nachmittag, der es in sich hatte. Aber der Reihe nach.
Die Fahrt verlief gemütlich, ebenso die Ankunft und das Mittagessen, das wir uns zuerst schmecken lassen durften. Aber dann ging es schnell zur Sache. Zuerst gab es zwei Übungen quasi überirdisch in einem Wohnhaus, später am Nachmittag noch zwei Übungen in einer Einstellhalle. Ziel war es, in komplexen Situationen Einsatz zu zeigen und diesen von geschulten ifa Ausbildnern überprüfen und analysieren zu lassen.
Los gings! Gefahren wurden quasi richtige Einsätze auf dem Übungsareal. Die Übungen dauerten rund 30 bis 45 Minuten und beinhalteten die richtige Angriffstechnik, korrektes Absuchen, möglichst umgehende Rettungen und natürlich effiziente Löschtechnik. Dabei ging es mitunter in drei verschiedene Stockwerke mit jeweils anderen Szenarien.
Nach der Pause folgten die Einsätze in der Einstellhalle. Die Erkenntnisse aus den ersten beiden Lektionen, wie das Achten auf die Befehle und das Zusammenbleiben einzelner Trupps, mussten hier nun konsequent angewendet werden. Denn in einer verrauchten stockdunklen Einstellhalle ohne Kontakt zu den Kameraden wird es schwer, Ruhe zu bewahren und sich irgendwie Richtung Ausgang vorzuarbeiten. Doch das klappte hier gut. Spannend, wie grosse Räume, die einer anderen Architektur folgen als der eines Wohnhauses, ein ganz anderes Orientierungsgefühl vermitteln.
Aber auch wenn einzelne Fehler gemacht wurden, war das ifa Ausbildungsteam von unserer Arbeit und Leistung überzeugt. Das waren schöne Erfolgserlebnisse, die für die Arbeit im Dorf und den nächsten Einsatz motivieren.
Herzlichen Dank an das ifa und das tolle Team, das uns an diesem Samstagnachmittag begleitet hat!